Vol. 66, 2017/18
WOHIN UNSERE WELT TREIBT
Wunschträume und Horrorszenarien, Utopien und Dystopien zum künftigen Zusammenleben.

Weltweit erliegen viele Wählerinnen und Wähler der populistisch-autoritären Versuchung. Gleichzeitig führen negative Utopien wie George Orwells Roman „1984“, der den totalitären Überwachungsstaat zeigt, Bestsellerlisten an.

Im Jüdischen Echo 2017/18 analysieren kompetente Autorinnen und Autoren, ob der liberale und gegenüber Minderheiten tolerante Rechtsstaat noch zu retten ist. Aufgezeigt wird aber auch die beständige Strahlkraft positiver Visionen von Herzl bis Gandhi, vom Friedensprojekt Europa bis zu ökologischen Utopien.

Das Jüdische Echo
Europäisches Forum für Kultur und Politik

UNSERE ZUKUNFT WIRD FURCHTBAR BIS FANTASTISCH

  Erhard Stackl, Chefredakteur Die uralte Legende vom Golem enthält bereits die Elemente heutiger Zukunftsfantasien. Ein Mensch mit besonderen, in diesem Fall sprachmagischen Fähigkeiten, schafft ein lebendes Wesen mit enormen Kräften. Der Golem soll die…

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UNSERE ZUKUNFT WIRD FURCHTBAR BIS FANTASTISCH

Leon Widecki, Obmann Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) hat letztes Jahr weltweit 402 Konflikte gezählt. Davon stuften die Wissenschaftler 18 als Kriege und weitere 208 als Auseinandersetzungen unter Gewalteinsatz ein. Die meisten blutigen…

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