Vol. 65, 2016/17
Bedrohungen, Feindbilder, Sündenböcke Wie die Furcht vor dem Fremden die Empathie tötet.

Wenn einem das Fremde nahekommt, entsteht, wie das etwa Elias Canetti beschrieben hat, bei vielen Menschen Furcht. Wenn es sich dabei um einen Angriff von IS-Terroristen handelt, kann das ein lebensrettender Reflex sein. Doch diese Furcht kann sich auch gegen alle richten, die anders sind: Gegen Angehörige anderer Religionen und Nationen, gegen schutzsuchende Flüchtlinge, die ins Land strömen. Sie kann die Empathie töten und zur Schaffung von klischeebeladenen Feindbildern und Sündenböcken führen.

Das Jüdische Echo 2016/17 möchte aufzeigen, ohne die Risiken kleinzureden, wie Brücken der Verständigung aufgebaut werden - auch wenn diese manches Mal wieder einstürzen.

Das Jüdische Echo
Europäisches Forum für Kultur und Politik

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